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Neuigkeiten rund um das TUM CDPS

Auftakt der neuen Arbeitsgruppe „KI & Prüfen“

Ende Mai 2026 hat die neu gegründete HRK-Arbeitsgruppe „KI & Prüfen“ ihre Arbeit offiziell aufgenommen. Mit dabei sind CDPS-Direktor Professor Dr. Dirk Heckmann sowie die ehemalige CDPS-Geschäftsführerin Professorin Dr. Sarah Rachut.  Die Arbeitsgruppe ist Ergebnis der Arbeit von KI-LOTSE: Ziel ist es, Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen in thematischen Arbeitsgruppen zu vernetzen, um aktuelle Entwicklungen, Potenziale und Herausforderungen ausgewählter Themenfelder gemeinsam zu analysieren. Das erste Schwerpunkthema widmet sich dem Bereich „Künstliche Intelligenz und Prüfen“. Angesichts von KI-generierten Prüfungsleistungen, sich wandelnden Prüfungsformaten, rechtlichen Fragestellungen sowie der Sicherstellung wissenschaftlicher Kompetenzen besteht aus Sicht der Hochschulen ein erheblicher Bedarf an Orientierung und konkreten Handlungsempfehlungen.…

KI in der Medizin aus einer rechtlichen Perspektive

Künstliche Intelligenz (KI) hält Einzug in Medizin, Krankenkassen und Verwaltung. Sie erkennt Muster in großen Datenmengen, unterstützt Ärztinnen und Ärzte bei Diagnosen, kann Therapien präziser machen und Versicherte frühzeitig auf Gesundheitsrisiken hinweisen. Gleichzeitig berührt ihr Einsatz einen besonders sensiblen Bereich: unsere Gesundheitsdaten. Wie groß das Potenzial ist, zeigt der „Kompass KI im Gesundheitswesen 2025“ des wissenschaftlichen Beirats der AOK Nordost: KI kann schon heute helfen – etwa in der Diagnostik, bei personalisierten Therapien, in der Prävention, in der Forschung und in Verwaltungsprozessen. Zentral muss aber sein, dass KI medizinische Fachkräfte nicht ersetzen, sondern unterstützen soll. Damit das gelingt, braucht es…

Praktikumsbericht von Emma Wallis

Emma Wallis über die Zeit am Lehrstuhl für Recht und Sicherheit der Digitalisierung und dem TUM Center for Digital Public Services (CDPS) Vom 19. Januar bis 13. Februar 2026 absolvierte ich ein vierwöchiges juristisches Pflichtpraktikum am Lehrstuhl für Recht und Sicherheit der Digitalisierung an der Technischen Universität München (TUM) und dem TUM Center for Digital Public Services (CDPS). Aufgrund meines starken Interesses für interdisziplinäre juristische Fragestellungen und meiner begeisterten Teilnahme am 18. Internationalen For..Net Symposium 2024 hatte ich mich im 5. Semester meines Jurastudiums an der Universität Düsseldorf für ein Praktikum am CDPS mit der besonderen Verknüpfung von Recht, Politik…

Rückblick: Digitalpolitisches Seminar in Berlin – Fokus KI und Souveränität

Unser jährliches digitalpolitisches Seminar führte uns auch dieses Jahr wieder in die Bundeshauptstadt, um Digitalpolitik in der Theorie und digitalpolitische Praxis miteinander zu verbinden. In einer vielseitigen dreitägigen Exkursion vom 02.-04. März erhielten sechs Studierende des Seminars „Datenrecht und Digitalpolitik“ von Prof. Dr. Heckmann spannende Einblicke in die aktuelle parlamentarische Arbeit und digitalpolitische Debatten. Tag 1: Ein Blick hinter die Kulissen des Bundestages Der Auftakt stand ganz im Zeichen der Geschichte des Bundestages und seiner aktuellen Gesetzgebungstätigkeit. Nach einer Führung durch den Bundestag mit Schwerpunkt Parlamentsgeschichte, folgte der direkte Dialog mit Vertretern der Politik.Im Austausch mit zwei Mitgliedern des Ausschusses…

Anhörung zur Novellierung des Straßenverkehrsgesetzes

Am 23. Februar 2026 fand im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages eine öffentliche Anhörung zu dem Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes und anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften (BT-Drs. 21/3505) statt (Deutscher Bundestag – Anhörung „Straßenverkehrsgesetz“). Prof. Dr. Dirk Heckmann, als geladener Sachverständiger, hatte bereits im Vorfeld zusammen mit Ass. iur. Joanna Klauser (Bayerisches Forschungsinstitut für Digitale Transformation – bidt) und Ass. iur. Pascal Bronner (Technische Universität München) eine ausführliche schriftliche Stellungnahme abgegeben (Ausschussdrucksache 21(15)56-F). Die Anhörung selbst musste Prof. Dr. Dirk Heckmann leider kurzfristig aus persönlichen Gründen absagen. Die gutachterliche Stellungnahme konzentriert sich auf zwei der im…

Demokratischer Rechtsstaat auf Abruf? Recht und Vertrauen im digitalen Wandel

Am 17. Dezember 2025 wurden im Rahmen der nicht-öffentlichen Abendveranstaltung „Demokratischer Rechtsstaat auf Abruf? Recht und Vertrauen im digitalen Wandel“ u.a. mit einer scharfsinnigen Keynote des renommierten Medienrechtsanwalts Chan-jo Jun und einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussionsrunde die digitale Transformation und deren Herausforderungen für das Recht und seine Institutionen beleuchtet. Anlässlich der Veröffentlichung des Sammelbandes „ Recht und Sicherheit der Digitalisierung – Ausgewählte Schriften 2000 bis 2025“ von Professor Dr. Dirk Heckmann fanden sich geladene Gäste aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft in der Bibliothek der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW) zusammen, um einen Blick auf die Entwicklung der digitalen Transformation in den…

Wechsel in der Geschäftsführung des TUM Center for Digital Public Services (CDPS)

Das TUM Center for Digital Public Services (CDPS) steht ab sofort unter neuer Leitung: Nicolas Ziegler übernimmt die Geschäftsführung, Katharina Göttler fungiert als stellvertretende Geschäftsführerin. Zuvor hatte Prof. Dr. Sarah Rachut seit Gründung des CDPS die Geschäftsführung inne. Nach ihrer Berufung zur Juniorprofessorin für Öffentliches Recht, Recht der Digitalisierung und Hochschulrecht an die TU Braunschweig im Oktober 2025 übergibt sie die Leitung nunmehr an ihre ehemaligen Kollegen. Das CDPS dankt Prof. Dr. Sarah Rachut herzlich für ihr Engagement und gratuliert Nicolas Ziegler und Katharina Göttler zur neuen Rollenübernahme.…

Prof. Dr. Dirk Heckmann mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

📷 Foto: © Axel König / Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst Am 28. Oktober 2025 wurde Prof. Dr. Dirk Heckmann, Professor für „Recht und Sicherheit der Digitalisierung“ an der Technischen Universität München und geschäftsführender Direktor des Center for Digital Public Services (CDPS), mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Die Auszeichnung wurde ihm im Rahmen eines feierlichen Festakts im Staatstheater am Gärtnerplatz durch den Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume, überreicht. In seiner Ansprache würdigte Minister Blume die sieben Ausgezeichneten mit den Worten: „Sie stehen für das Beste, was unser Land ausmacht – Haltung, Herz und Verantwortung!“ Die Ehrung würdigt…

Digitalisierung der Verwaltung in Bayern: Wie wirksam ist das BayDiG?

Mit dem Start der Evaluation des Bayerischen Digitalgesetzes (BayDiG) am 1. September 2025 nimmt die Bayerische Staatsregierung ihre Verantwortung für die Weiterentwicklung der digitalen Verwaltung in Bayern aktiv wahr. Ziel ist es, den bestehenden Rechtsrahmen einer umfassenden Überprüfung zu unterziehen und ihn an neue technologische, gesellschaftliche und rechtliche Entwicklungen anzupassen. Das BayDiG bildet den zentralen rechtlichen Rahmen für die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Bayern. Es vereint Regelungen zur Organisation und zu den Verfahren einer durchgängig digitalen Verwaltung mit Bestimmungen zu gesellschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Aspekten der Digitalisierung. Für eine gemeinwohlorientierte Gestaltung der Digitalisierung definiert das Gesetz neue digitale Freiheits-…

Zukunftsgestaltung in staatlichen Strukturen – das Erfolgsmodell elektronischer Fernprüfungen – Buchbeitrag Dr. Sarah Rachut

Im neu erschienenen Herausgeberband „Zukunftsgestalter Deutschlands – Pioniergeschichten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft“ (Springer Gabler) widmet sich Dr. Sarah Rachut in ihrem Beitrag der Frage, wie Zukunft in staatlichen Strukturen aktiv gestaltet werden kann. In ihrem Kapitel „Zukunftsgestaltung in staatlichen Strukturen – das Erfolgsmodell elektronischer Fernprüfungen“ analysiert sie die 2020 in Bayern geschaffene Rechtsgrundlage für elektronische Fernprüfungen (BayFEV). Die BayFEV steht für ein gelungenes Beispiel dafür, wie der Staat – unter aktiver Beteiligung der (Rechts-)Wissenschaft – rechtliche Spielräume nutzen kann, um moderne, berufsnahe und inklusive Prüfungsformate zu ermöglichen. Auch unter herausfordernden Bedingungen zeigt sich hier, wie durch vorausschauende Regelsetzung…