Data sharing as a business model? The legal framework against the background of the Federal Government’s data strategy and plans of the EU Commission

Next Mobility – Smart Data Sharing to Moving Goods and People – unter diesem Motto stand die 2. Data Sharing Winter School vom 7. bis 9. Dezember 2021.

Das Event, das von der German-French Academy of the Future, der international Data Spaces Association und der TU München (TUM) ausgerichtet wurde, befasste sich mit der Frage, welche Rolle Daten künftig in der Wirtschaft spielen. In zwölf verschiedenen Sessions präsentierten Experten aus ganz Europa neue Technologien und Forschung. In der Session „Business Models for Data Sharing“ stellte Anne Hilsberg, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Recht und Sicherheit der Digitalisierung der TUM und dem CDPS, die rechtlichen Aspekte der Datenökonomie dar.

Sie verdeutlichte noch einmal die Gründe für ein unterschiedliches Schutzniveau von persönlichen und nicht persönlichen Daten. Anschließend schlug sie vor, anstatt von Zwang, Anreize für Unternehmen zu schaffen, um das Teilen von Daten attraktiver zu machen. Aktuell liegen die meisten Daten bei einigen wenigen, großen Unternehmen, was innovationshemmend ist. Wichtig sei es daher, einen Schutzmechanismus für kleinere und mittlere Unternehmen zu integrieren, da sie sich bei Verhandlungen um Datenzugriffe in einer schwächeren Position befinden. Im Zuge dessen ging die Vortragende auch auf die europäische Datenstrategie ein. In der anschließenden Diskussion wurde klar, dass die Datenwirtschaft in Europa großes Potential hat. Um dieses Potential voll auszuschöpfen, sind aber klare rechtliche Rahmenbedingungen nötig.