Die Beteiligten
20. Internationales For..Net Symposium 2026
Projekt 20/42 – den digitalen Wandel zu Ende denken

Prof. Dr. Sabine Pfeiffer
Vorsitzende im bidt-Direktorium und Mitglied im Geschäftsleitenden Ausschuss sowie Lehrstuhlinhaberin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Technik, Arbeit, Gesellschaft, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)
Prof. Dr. Sabine Pfeiffer ist Direktoriumsvorsitzende des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation (bidt) und Mitglied im Geschäftsleitenden Ausschuss des bidt. Sie lehrt und forscht als Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Technik, Arbeit und Gesellschaft seit 2018 am Nuremberg Campus of Technology (NCT) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Das Thema „Arbeit im Wandel“ zieht sich dabei wie ein roter Faden durch Sabine Pfeiffers Lebenslauf: Als gelernte Werkzeugmacherin hat sie betriebliche Organisationsstrukturen und Produktionsprozesse in der Praxis kennengelernt. Mit einem darauffolgenden Soziologie-Studium an der FernUniversität Hagen und anschließender Promotion hat sie ihre Expertise um den wissenschaftlichen Blickwinkel ergänzt. Stationen ihrer Karriere waren u.a. das ISF München – hier sowohl in der Forschung als auch im Vorstand. Sabine Pfeiffer hatte bereits an der Hochschule München sowie an der Universität Hohenheim Professuren inne, bevor sie dem Ruf an die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg gefolgt ist.

Nicolas Ziegler
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU München und Geschäftsführer des TUM Center for Digital Public Services (CDPS)
Nicolas Ziegler ist seit 2022 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Recht und Sicherheit der Digitalisierung von Professor Dr. Dirk Heckmann an der TU München und seit Oktober 2025 Geschäftsführer des TUM Center for Digital Public Services. Hier forscht er schwerpunktmäßig zum IT-Sicherheitsrecht, staatlichen Überwachungsmaßnahmen, dem Daten- sowie dem Staats- und Verwaltungsrecht. Sein Studium der Rechtswissenschaft absolvierte er 2020 an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit einem Schwerpunkt im öffentlichen Wirtschafts- und Infrastrukturrecht. Im Rahmen seines Referendariats wählte er das Berufsfeld Internationales Recht und Europarecht und absolvierte seine Wahlstation bei einem deutschen Wirtschaftsverband in Brüssel im Themenfeld von Digitalpolitik und Datenrecht. Von 2018 bis 2021 war er zudem wissenschaftliche Hilfskraft am deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung (FÖV), Speyer im Programmbereich „Transformation des Staates in Zeiten der Digitalisierung“.

Prof. Dr. Dirk Heckmann
Direktor des TUM Center for Digital Public Services (CDPS) und Mitglied im Direktorium des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation (bidt) und Lehrstuhlinhaber für Recht und Sicherheit der Digitalisierung an der TU München
Professor Dr. Dirk Heckmann ist seit 2019 Inhaber des Lehrstuhls für Recht und Sicherheit der Digitalisierung an der TU München und auch Mitglied im Direktorium des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation (bidt). Seit mittlerweile 25 Jahren liegt der Schwerpunkt seiner interdisziplinären Forschung in den Bereichen Digitale Bildung, Digitale Verwaltung und Digitalisierung im Gesundheitswesen. Der im Nebenamt als Verfassungsrichter am Bayerischen Verfassungsgerichtshof tätige Staatsrechtler berät regelmäßig Parlamente und Regierungen. Aus seiner Feder stammen zahlreiche Publikationen, die sich mit der Verbindung von Digitalisierung und Recht insbesondere in den Themenfeldern E-Health, E-Government und IT-Sicherheitsrecht, darunter auch das deutsche Standardwerk zum Recht der Digitalisierung, der juris Praxiskommentar Internetrecht, welches er zusammen mit Prof. Dr. Anne Paschke herausgibt. 2020 gründete er das TUM Center for Digital Public Services, um gemeinwohlorientierte Digitalisierung rechtssicher zu gestalten. Darüber hinaus war er zusammen mit Prof. Dr. Sarah Rachut federführend an der Erstellung der Bayerischen Verordnung zur Erprobung elektronischer Fernprüfungen (BayFEV) beteiligt. Zuletzt wurde der Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Beirats für die digitale Transformation der AOK Nordost mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt.

Prof. Dr. Anne Paschke
Professorin für Öffentliches Recht, Technikrecht und das Recht der Digitalisierung sowie leitende Direktorin des Instituts für Rechtswissenschaften (IRW) an der TU Braunschweig
Prof. Dr. Anne Paschke hat 2021 den Ruf an die Technische Universität Braunschweig (Professur für Öffentliches Recht, Technikrecht und Recht der Digitalisierung, Leitende Direktorin des Instituts für Rechtswissenschaften, Leiterin der Forschungsstelle Mobilitätsrecht) angenommen und forscht seitdem dort im Spannungsfeld Recht der Digitalisierung, E-Commerce und Datenschutzrecht. Zuvor war sie von 2019 bis 2021 Referentin für Grundsatzfragen der Digitalpolitik im Bundeskanzleramt. Seit 2020 ist sie Gastwissenschaftlerin am TUM Center for Digital Public Services (CDPS). 2022 wurde sie zudem Mitglied der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) und seit 2024 ist sie Mitglied des Wissenschaftlichen Arbeitskreis für Regulierungsfragen (WAR) der BNetzA. 2024 war sie zudem Mitglied der Bund-Länder-Reformkommission „Zivilprozess der Zukunft“. Ihre Arbeit führte dazu, dass sie vor vier Jahren in die Agile 50 List 2021 (The world’s most influential people navigating disruption) – Governance Pioneers von Apolitical und dem Global Future Council on Agile Governance des Weltwirtschaftsforums aufgenommen wurde. Zu ihren Publikationen zum Datenrecht (Data Governance Act, Cyber Resilience Act sowie Data Act) gehört auch das – zusammen mit Prof. Dr. Dirk Heckmann herausgegebene – deutsche Standardwerk zum Recht der Digitalisierung, der juris Praxiskommentar Internetrecht.

Georg Eisenreich, MdL
Bayerischer Staatsminister der Justiz
Georg Eisenreich hat Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München studiert und ist seit 2001 Rechtsanwalt in München (wird derzeit aufgrund eines öffentlichen Amtes nicht ausgeübt). Seit 2003 ist Georg Eisenreich Mitglied des Bayerischen Landtags. Von Oktober 2013 bis März 2018 war er Staatssekretär im Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, von März bis November 2018 Staatsminister für Digitales, Medien und Europa. Seit 12. November 2018 ist Georg Eisenreich Staatsminister der Justiz.

Dr. h.c. Samuel van Oostrom
Geschäftsführer der juris GmbH und der Lefebvre GmbH/Stollfuß Verlag sowie Mitglied des Leadership Teams der Lefebvre Group
Der berufliche Werdegang von Dr. h.c. Samuel van Oostrom ist geprägt von Tätigkeiten an der Schnittstelle zwischen Politik, öffentlicher Verwaltung und Wirtschaft. Als erfahrenes Vorstandsmitglied/CEO im Bereich der (digitalen) Unternehmenstransformation verantwortet er die strategische Entwicklung und operative Führung der juris GmbH sowie der Lefebvre GmbH/Stollfuß Verlag. Bis 2014 war er CEO für die Verlagsaktivitäten von Sdu in den Niederlanden und Deutschland. Von 1990 bis 1995 war er als stellvertretender Generalsekretär für die niederländische Partei CDA tätig und arbeitete davor im niederländischen Verteidigungsministerium – zunächst als Offizier der Koninklijke Landmacht (Königliche Landstreitkräfte) und später als politischer Berater.

Prof. Dr. Sarah Rachut
Juniorprofessorin für Öffentliches Recht, Recht der Digitalisierung und Hochschulrecht an der TU Braunschweig sowie Direktorin des Instituts für Rechtswissenschaften (IRW) an der TU Braunschweig
Sarah Rachut ist seit Oktober 2025 Juniorprofessorin für Öffentliches Recht, Recht der Digitalisierung und Hochschulrecht an der Technischen Universität Braunschweig. Zuvor war sie als Geschäftsführerin der Forschungsstelle TUM Center for Digital Public Services (CDPS) und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Recht und Sicherheit der Digitalisierung an der Technischen Universität München tätig. Ihre Forschung rückt das Recht als Gestaltungsfaktor einer gemeinwohlorientierten digitalen Transformation in den Mittelpunkt und zeigt Potentiale für Datennutzung im und durch den Staat auf. Für ihre Arbeit zu „Grundrechtsverwirklichung in digitalen Kontexten“ wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Dieter Meurer Preis für digitale Innovation im Recht des EDV-Gerichtstag e.V. Darüber hinaus 2025 wurde sie von academics und dem DHV mit dem 2. Platz der Nachwuchswissenschaftler des Jahres geehrt.

Philipp Meinert
Referatsleiter für E-Government für die Wirtschaft, Einheitlicher Ansprechpartner, Gewerberecht und Geldwäscheaufsicht bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe Berlin
Der Jurist steht seit Beginn seiner beruflichen Laufbahn im Jahr 2016 im Dienst des Landes Berlin. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen seit vielen Jahren insbesondere im Gewerberecht sowie in den Bereichen Verwaltungsmodernisierung und Digitalisierung unternehmensbezogener Verwaltungsverfahren.
Aktuell ist Philipp Meinert unter anderem an dem länderübergreifenden Projekt „Gründen in 24 Stunden“ beteiligt, das Berlin gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen und Bayern vorantreibt. Im Rahmen dieses Vorhabens wurde kürzlich ein Konzept für einen neuen Vollzug der Wirtschaftsverwaltung vorgestellt (abrufbar unter www.g24h.de). Ziel des Projekts ist die Schaffung eines föderalen, digitalen und in Standardfällen weitgehend automatisierten Gründungsprozesses. Im Fokus stehen dabei die Umsetzung des Once-Only, die Modernisierung von Registern, die Digitalisierung des Fachrechts sowie die Weiterentwicklung des Wirtschaftsverwaltungsvollzugs.

Laura Geissler
Managing Director at GovTech Deutschland
Laura Geissler ist Geschäftsführerin von GovTech Deutschland (GTD), einer von Bund und Ländern getragenen Initiative zur Förderung des Einsatzes innovativer Technologien in Staat und Verwaltung. GTD vernetzt das maßgebliche Technologie-Ökosystem, begleitet die Entwicklung und Skalierung zukunftsweisender Lösungen und Produkte und arbeitet an digitalen Betriebssystemen für einen leistungsfähigen und handlungsstarken Staat. Vor ihrer Tätigkeit bei GovTech Deutschland war Laura Geissler im Bundeskanzleramt sowie als Strategieberaterin bei der Boston Consulting Group (BCG) tätig.

Christine Völzow
Geschäftsführerin und Leiterin der Abteilung Wirtschaftspolitik der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Christine Völzow ist seit Anfang 2018 Geschäftsführerin und Leiterin der Abteilung Wirtschaftspolitik bei der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. Dabei verantwortet sie Themen wie Digitalisierung, Energie, Klima, Mobilität und Rohstoffe. Zuvor leitete sie bei der vbw das Büro des Präsidenten und des Hauptgeschäftsführers. Vor der Tätigkeit im Verband war sie langjährig als Beamtin im Bayerischen Wirtschaftsministerium unter anderem in leitender Funktion für Schieneninfrastruktur und Bahnpolitik zuständig.

Pascal Bronner
Rechtsanwalt, ZIRNGIBL Rechtsanwälte
Pascal Bronner ist seit Juni 2026 Rechtsanwalt bei der Wirtschaftskanzlei ZIRNGIBL Rechtsanwälte. Davor arbeitete er von 2022 bis 2026 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Recht und Sicherheit der Digitalisierung von Prof. Dr. Heckmann an der TU München. Dort widmete er sich schwerpunktmäßig dem Daten- und Datenschutzrecht sowie Rechtsfragen im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz. Pascal Bronner studierte bis 2019 Rechtswissenschaft an der Universität Konstanz sowie der Ludwig-Maximilians-Universität München mit Schwerpunkt im Bereich des Gesellschafts- und Kapitalmarktrechts. Von 2019 bis 2021 absolvierte er sein Referendariat am OLG München (Berufsfeld Wirtschaft). Während des Referendariats war er bereits u.a. für eine international tätige Münchner Rechtsanwaltskanzlei im IT- und Datenschutzrecht sowie für die Europäische Kommission (DG Connect, Digital Privacy Policy & Cybersecurity) in Brüssel tätig.

Dr. Jacqueline Lammert
Clinician Scientist, TUM Klinikum
Dr. Jacqueline Lammert ist Oberärztin, Leiterin der Gynäkologischen Präzisionsonkologie, Psychoonkologin, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am TUM Klinikum rechts der Isar sowie Leiterin der Forschungsgruppe AI for Women’s Health. In ihrer Tätigkeit und Forschung verbindet sie KI und Präzisionsmedizin, um Benachteiligungen von Frauen in Forschung und Versorgung zu überwinden. Sie entwickelt KI-gestützte Systeme zur Analyse komplexer biomedizinischer Daten für datenbasierte Entscheidungen in der Gynäkologischen Präzisionsonkologie. 2025 wurde sie in den Wissenschaftlichen Beirat für Digitale Transformation der AOK Nordost berufen. Sie wurde zudem in das Junge Kolleg der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW) aufgenommen. Im Rahmen der Förderung leitet sie das Forschungsprojekt „Vertrauen per Design? Entwicklung und soziotechnische Evaluation des KI-Agentensystems VIOLET in der Onkologie“. Das Vorhaben verfolgt das Ziel, Krebspatientinnen unabhängig von der zunehmenden Komplexität medizinischer Leitlinien und dem stetig wachsenden Wissensstand eine optimale, wissenschaftlich fundierte Behandlung zu ermöglichen.

Daniela Will
Leiterin der Stabstelle Datenschutz, München Klinik gGmbH
Daniela Will ist zertifizierte Datenschutzexpertin (u.a. TÜV, CIPP/E, GDDcertEU) mit über 30 Jahren Erfahrung in IT-, Automotive- und Medien-Bereichen. Seit Mitte 2024 leitet sie die Stabsstelle Datenschutz der München Klinik und setzt auf strukturierte, zukunftsorientierte Data Governance. Gleichzeitig ist sie Dozentin für Datenschutzrecht an der Fachhochschule Aachen (seit 2019) und leitet den ERFA-Kreis Bayern der GDD sowie den Arbeitskreis Datenschutz der VBW. Zudem ist sie Co Editor-in-Chief der Fachzeitschrift Journal of Health Data Protection (JHDP).

(Dominik Bedat)
Dr. med. Sonja Mathes
Arbeitskreis Medizinischer Ethik-Komissionen (AKEK) und Netzwerk der Young Ethics Experts
Dr. Mathes ist Ärztin und Forscherin an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein der Technischen Universität München. Seit den ersten Jahren ihrer ärztlichen Tätigkeit ist sie Mitglied der Ethikkommission der Technischen Universität München sowie des Arbeitskreises Medizinischer Ethik-Kommissionen (AKEK). Als jüngstes Mitglied einer medizinischen Ethikkommission wurde sie Mitgründerin des Netzwerks Young Ethics Experts, das Nachwuchsforschende an die Arbeit von Ethikkommissionen heranführt. Neben ihrem Engagement für Forschungsethik forscht sie aktuell als Clinician Scientist zur ethischen Translation von Clinical Decision Support Systems und Remote Diagnostik in Allergologie und Dermatologie, insbesondere mit Blick auf Technikfolgenabschätzung sowie Risiko-Nutzen-Bewertung. Forschung, Klinik und institutionelle Verantwortung verbindet Dr. Mathes zudem in ihrem ehrenamtlichen Engagement als Vorsitzende der Junior-Sektion der Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI), als Vorstandsmitglied des Deutschen Ärztinnenbundes, als Vorsitzende des Sprecherrates der sich weiterbildenden Ärztinnen und Ärzte sowie als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats für die digitale Transformation der AOK Nordost.

Isabelle Ewald
Managerin, Information Security Awareness, BDO Cyber Security GmbH
Isabelle Ewald ist Business Transformation Manager bei der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Dort begleitet sie strategisch KI-Transformationsprojekte – von der Softwareentwicklung bis zur nachhaltigen Verankerung neuer Arbeitsweisen in der Organisation. Zuvor war die gebürtige Hamburgerin zweieinhalb Jahre im CISO Office des Unternehmens tätig, wo sie als Awareness Managerin die Sicherheitskultur ihrer Organisation vorangetrieben hat. Frühere berufliche Stationen waren: Otto Group, Dataport sowie Axel Springer. 2025 erschien ihr Buch „Kommunikation in der Cyberkrise: Sprach- und handlungsfähig im IT-Ernstfall“ (O’Reilly, 2025), welches sie zusammen mit dem Experten für Informationssicherheit, Prof. Dr. Alexander Schinner, geschrieben hat. 2021 wurde sie für ihren Podcast „Mindt the Tech“ mit dem For..Net Media Award ausgezeichnet.

Prof. Dr. Thomas Hess
Mitglied im bidt-Direktorium und im Geschäftsleitenden Ausschuss und Professor für Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaftslehre, Ludwig-Maximilians-Universität München
Thomas Hess ist seit 2018 Mitglied im Direktorium und im Geschäftsleitenden Ausschuss des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation (bidt). Seine Forschungsschwerpunkte sind die digitale Transformation von Unternehmen sowie das Management von Medien- und IT-Unternehmen. Er ist Professor für Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München und leitet dort das Institut für Digitales Management und Neue Medien. Zudem ist er Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und Mitherausgeber von Fachzeitschriften und Lehrbüchern. Der Arbeitsschwerpunkt von Professor Hess liegt im digitalen Wandel der Wirtschaft. Am bidt beschäftigt er sich insbesondere mit Governance der digitalen Transformation sowie mit Digitalpolitik. Der Praxis ist er u. a. über das Internet Business Cluster (IBC) sowie über ein Aufsichtsratsmandat verbunden.

Lina Keßler
Co-Founderin und Geschäftsführerin von Legal Design Ventures
Lina Keßler (geb. Krawietz) ist Gründerin von Legal Design Ventures und berät Kanzleien, Rechtsabteilungen und Institutionen an der Schnittstelle von Recht, Design und Technologie – von KI-Strategie und Prozessdesign bis zur Weiterentwicklung von Mandantenangeboten. 2018 gründete sie mit This is Legal Design eine der ersten spezialisierten Legal-Design-Beratungen in Europa und führte sie über sieben Jahre. Als Vorständin des Liquid Legal Institute arbeitet sie im Legal Foresight Office an Zukunftsszenarien für den Rechtsmarkt. Sie lehrt Legal Design an der BSP Business and Law School Berlin und wurde 2020 mit dem European Women of Legal Tech Award ausgezeichnet.

Prof. Dr. Paulina Jo Pesch
Juniorprofessorin für Bürgerliches Recht, Recht der Digitalisierung, des Datenschutzes und der Künstlichen Intelligenz, FAU Erlangen-Nürnberg
Prof. Dr. Paulina Jo Pesch hat seit 2023 die Juniorprofessur für Bürgerliches Recht, Recht der Digitalisierung, des Datenschutzes und der Künstlichen Intelligenz an der FAU Erlangen-Nürnberg inne. Sie koordiniert den Masterstudiengang (LL.M.) Recht und Informatik und den Schwerpunkt im IT-Recht an der FAU Erlangen-Nürnberg. Ihre Forschung und Lehre konzentriert sich auf Technologien, die den Datenschutz besonders herausfordern. Seit mehr als zehn Jahren ist sie an interdisziplinären Forschungsprojekten beteiligt und arbeitet eng mit Forschungspartner*innen aus der Informatik zusammen. Seit 2020 beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit Rechtsfragen Künstlicher Intelligenz, insbesondere generativen Modellen und automatisierten Entscheidungen. Sie forscht rechtsübergreifend insbesondere im Datenschutzrecht, Urheberrecht und in der KI-Regulierung sowie als PI Exzellenzclusters Transforming Human Rights im Bereich der Menschenrechte.

Dr. Michael Dorner
Head of Legal Germany and Austria und Assistant General Council bei Microsoft
Seit 2023 leitet Dr. Michael Dorner die Rechtsabteilungen für Microsoft Deutschland, wozu seit 2025 auch der österreichische Betrieb hinzugekommen ist. Zudem ist er seit 2025 Assistant General Counsel bei Microsoft. Im Rahmen seiner Tätigkeit beraten er und sein Team die Geschäftsleitung von Microsoft sowie alle Geschäftsbereiche in kundenbezogenen Rechtsfragen und vertreten das Unternehmen gegenüber Behörden. Dr. Michael Dorner ist seit über 15 Jahren im Wirtschafts-, IT- und Datenschutzrecht tätig. Vor seinem Eintritt bei Microsoft leitete er die Rechtsabteilung von Cisco in Deutschland und war als Rechtsanwalt und Counsel bei CMS Hasche Sigle tätig.

Elena Handtrack
Vertragsrechtlerin (DE & UK) in der Automobilindustrie, Content Creatorin & Autorin
Elena Handtrack studierte Recht an der Universität Cambridge (B.A. & M.A.), bevor sie in Tübingen mit einem LL.M. im Unternehmens- und Wirtschaftsrecht auch in das deutsche Recht einstieg. Seitdem arbeitet sie als Vertragsrechtlerin in der Automobilindustrie und nutzt im internationalen Verhandlungsumfeld ihre Expertise im Common und Civil Law. Neben ihrer juristischen Tätigkeit ist sie als Content Creatorin im Bereich Bildung und Lifestyle tätig und erreicht dort über 500.000 Menschen. Ihr Buch “Richtig Lernen: Dein Guide für Schule und Studium” erschien 2024 und ist nun in fünfter Auflage erhältlich.

Dr. Annika Bergbauer
Podcast-Host „Datenaffaire“ und Senior Manager bei Wavestone Germany AG
Dr. Annika Bergbauer ist promovierte Ökonomin und Gastgeberin des 2020 von ihr ins Leben gerufenen Podcasts Datenaffaire (inzwischen 100+ Episoden). Im Rahmen von Interviews mit Expertinnen und Experten wirft sie hier regelmäßig einen Blick hinter die Kulissen von KI & Datenanalyse in der Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Sie arbeitet als Senior Managerin bei der Unternehmensberatung Wavestone Germany AG, spezialisiert auf KI-Transformation, Data Science und IT-Management. Annika Bergbauer studierte Volkswirtschaftslehre an der Georg-August-Universität Göttingen mit Stationen an der École Supérieure de Commerce (ESCI) in Marne-la-Vallée, an der Delhi School of Economics und der Stellenbosch University. Ihre beruflichen Stationen führten sie zeitweise an das Ifo Institut in München.

Prof. Dr. Jürgen Pfeffer
Lehrstuhlinhaber für Computational Social Science and Big Data an der TU München
Prof. Dr. Jürgen Pfeffer ist Inhaber des Lehrstuhls für Computational Social Science an der School of Social Sciences and Technology der Technischen Universität München. Zuvor war Pfeffer Assistant Professor an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh (USA). Pfeffers Forschungsschwerpunkt liegt auf der Analyse menschlichen Verhaltens in großen sozio-technischen Systemen, wie z.B. Social Media. Sein besonderes Interesse gilt dabei methodischen und algorithmischen Fragen sowie dem Wechselspiel zwischen negativer Online-Dynamik und Offline-Verhalten. Darüber hinaus ist Pfeffer besonders an den Auswirkungen von KI-gesteuerten Systemen auf demokratische Prozesse und menschliche Freiheiten interessiert. Mitte 2026 kam sein neues Buch „Die offene Zukunft und ihre Feinde: Wie wir die freie Gesellschaft vor der KI-Diktatur bewahren können“ raus.
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